Deutsche Emissionshandelstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt

Reform und Perspektiven

Der Emissionshandel in Europa wurde im Zuge des „Fit-for-55“ Legislativpakets angepasst und erweitert.

Quelle: © Gaj Rudolf / Fotolia

Die Emissionsobergrenze (Cap) wurde dabei stärker begrenzt, um das angehobene Emissionsminderungsziel für 2030 abzusichern. Zum Schutz vor wurde ein Grenzausgleichsystem (CBAM) für bestimmte Produkte mit einer Übergangsphase seit Oktober 2023 und Beginn der Regelphase ab 2026 eingeführt. Außerdem ist seit 2024 der in den Europäischen Emissionshandel 1 (EU-ETS 1) einbezogen. Die Sektoren Wärme und Verkehr werden mit einem separaten Europäischen Emissionshandel 2 (EU-ETS 2) voraussichtlich ab 2027 erfasst.

Die nächsten Reformen des EU-ETS 1 für die Zeit nach 2030 ist schon in Sichtweite: mögliche Erweiterungen des Geltungsbereichs und weitere wichtige Themen für die Weiterentwicklung werden aktuell von vielen Akteuren diskutiert. Nach Artikel 30 der Emissionshandelsrichtlinie (EHRL) wird die bis 2026 einen Bericht zu vielen dieser Themen vorlegen, gegebenenfalls unter Beifügung eines Legislativvorschlags und einer Folgenabschätzung. 

Weiterführende Seiten

Reform und Perspektiven

Ausweitung Anwendungsbereich

Quelle: © dewdrop157 – pixabay © Jag_cz – Fotolia.com © Dan Barnes – istock.com
Quelle: © zephyr_p – stock.adobe.com

Schutz vor Carbon Leakage

Quelle: Gina Sanders - Fotolia

Steigerung der Klimaschutzambition

Quelle: ©jorisvo / Fotolia.com