Kyoto-Protokoll

Das Kyoto-Protokoll wurde 1997 von der 3. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) angenommen. Es ist am 16.02.2005 in Kraft getreten und stellt weltweit den ersten völkerrechtlich verbindlichen Vertrag zur Eindämmung des Klimawandels dar. Dieser verpflichtet die beteiligten Staaten, den Ausstoß klimaschädlicher Gase - wie zum Beispiel CO2 (Kohlendioxid) - bis 2012 um insgesamt fünf Prozent gegenüber 1990 zu senken. Die Europäische Union hat sich zu einer Reduktion um acht Prozent verpflichtet, wobei Deutschland im Rahmen des Burden Sharing seine Emissionen um 21 Prozent senken will. Dieses Reduktionsziel kann sowohl durch nationale als auch durch gemeinsame EU-Maßnahmen erreicht werden..Die wichtigste europäische Klimaschutzmaßnahme ist der Aufbau des EU-Emissionshandelssystems für Unternehmen.

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