Deutsche Emissionshandelsstelle

Glossar

Deutschsprachiges Glossar

Passwort

Andere Bezeichnung für Kennwort oder Identifikation. Das Passwort ist eine eindeutige Zeichenfolge, die Benutzern nach der Eingabe den Zugang zu einem Computersystem oder Netzwerk ermöglicht.

Permanenz (Dauerhaftigkeit)

Permanenz beschreibt die Dauer und Stabilität eines Kompensationsprojekts im Zusammenhang mit Senken.

Alternativ

PIN (Personal Identification Number)

Personal Identification Number = Persönliche Identifikationsnummer. Die PIN ist ein mehrstelliger Zahlen- oder Zeichencode, der zur Authentifikation verwendet wird.

Polymerisationsanlage

Eine Polymerisationsanlage im Sinne des Emissionshandels ist eine Anlage, in der eine Tätigkeit nach Anhang 1 Teil 2 Nummer 27 Buchstabe b durchgeführt wird.

Pool

Auf Initiative der deutschen Bundesregierung wird im Emissionshandel die Möglichkeit eingeräumt, auf freiwilliger Basis so genannte Pools zu bilden, in denen Anlagen sich zusammenschließen können, um kollektiv am Emissionshandel teilzunehmen. Damit soll die Überführung der freiwilligen Selbstverpflichtung in den Emissionshandel erleichtert werden.

Pooling

Durch die EU-Emissionshandelsrichtlinie (EHRL) eingeräumte Möglichkeit, auf freiwilliger Basis so genannte Pools zu bilden. Darin können sich Anlagen zusammenschließen, um kollektiv am Emissionshandel teilzunehmen. Dies soll die Überführung der freiwilligen Selbstverpflichtung in den Emissionshandel erleichtern. Die Emissionsberechtigungen werden dann von einem Treuhänder verwaltet.

Alternativ

Pre-CERs

Eine Einheit Emissionsreduktion, die von einer unabhängigen Institution geprüft wurde, jedoch vom Klimasekretariat noch nicht registriert wurde.

Alternativ

Primärmarkt (Primary Market)

Zertifikatehandel, bei dem der Verkäufer der Erzeuger des Angebots ist und das Produkt nicht mehr als eine Handelstransaktion durchläuft

Alternativ

Privathaushalte

Gebäude, die überwiegend von Personen zu Wohnzwecken genutzt werden, oder andere Gebäude, soweit sie von Personen zu Wohnzwecken genutzt werden.

Probebetrieb

Der zeitweilige Betrieb einer Anlage zur Prüfung ihrer Betriebstüchtigkeit entsprechend dem vorgesehenen Ablauf der Inbetriebsetzung.

Alternativ

Prodcom-Code 2007

Code gemäß Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1165/2007 der Kommission vom 03.09.2007 zur Erstellung der „Prodcom-Liste“ der Industrieprodukte für 2007 gemäß der Verordnung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) Nr. 3924/91 des Rates (ABl. Nr. L 268 vom 12.10.2007, S. 1).

Alternativ

Prodcom-Code 2010

Code gemäß Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 163/2010 der Kommission vom 10.09.2010 zur Erstellung der „Prodcom-Liste“ der Industrieprodukte für 2010 gemäß der Verordnung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) Nr. 3924/91 des Rates (ABl. Nr. L 54 vom 4.3.2010, S. 1).

Alternativ

Produktionsmenge

Die Menge erzeugter Produkteinheiten je Jahr, bei den in Anhang I oder II der einheitlichen EU-Zuteilungsregeln genannten Produkten. Diese beziehen sich auf die dort angegebenen Produktspezifikationen (nach der jährlichen Nettomenge marktfähiger Produkteinheiten).

Programme of Activities (PoA)

Ein Programme of Activities (PoA) ist ein Rahmenprogramm zur Treibhausgas-Reduktion durch die gebündelte Durchführung von Kleinstprojekten unter dem Clean Development Mechanism (CDM) oder Joint Implementation (JI).

Alternativ

Project Design Document (PDD)

Dokument über Inhalt und Struktur eines Kompensationsprojekts, das im Rahmen des CDM erforderlich ist.

Alternativ

Projektbezogene Mechanismen

Das Kyoto-Protokoll sieht drei Instrumente vor, die von den Vertragsstaaten flexibel zur Erreichung ihrer Reduktionsziele eingesetzt werden können: Emissionshandel, Joint Implementation (JI) und Clean Development Mechanism (CDM). Grundgedanke der Mechanismen ist, Emissionen dort zu reduzieren, wo es am kostengünstigsten ist. Dabei sollen JI und CDM jedoch nur ergänzend zu den Reduktionsmaßnahmen im eigenen Hoheitsgebiet eingesetzt werden.

Alternativ

Prozessbedingte Emissionen

Freisetzung von Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre als unmittelbares Produkt einer chemischen Reaktion, die keine Verbrennung ist (präzisierte Definition auf Basis EU-Monitoring Guidelines vom 24.11.2003). Im Emissionshandel erfolgt eine Sonderbehandlung entsprechend der EU-Richtlinie, die die Berücksichtigung dieser Emissionen vorsieht.

Prüfstellen

Viele der bei uns einzureichenden Berichte und Anträge sind vorab durch unabhängige Dritte zu prüfen (verifizieren). Aktuell sind nach Anpassungen in der 3. Handelsperiode nur noch entsprechend akkreditierte oder zertifizierte Prüfstellen zu dieser Verifizierung berechtigt (siehe § 21 TEHG), wobei derzeit keine zertifizierten Prüfstellen existieren. Die in Deutschland akkreditierten Prüfstellen und deren Akkreditierungsbereiche können bei der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) erfragt und eingesehen werden. Die Verifizierung soll sicherstellen, dass die Angaben in den Berichten und Anträgen der Betreiber korrekt und verlässlich sind.

Internetseite der DAkkS

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