Clean Development Mechanism (CDM)

Klimaschutzprojekte des Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism, CDM) wirken unterstützend bei der Bekämpfung des Klimawandels. Sie gehören zu den flexiblen Kyoto-Mechanismen und beruhen auf Artikel 12 des Kyoto-Protokolls. Industrieländer können ihren Minderungs- oder Stabilisierungsverpflichtungen laut Kyoto-Protokoll nachkommen, indem sie CDM-Klimaschutzprojekte in weniger entwickelten Ländern finanzieren oder durchführen.

Die Durchführung der CDM-Projekte wird vom CDM-Exekutivrat (CDM Executive Board) überwacht. Dieses Organ des Kyoto-Protokolls ist mit vielfältigen Aufgaben beim Klimasekretariat der UN-Klimarahmenkonvention in Bonn angesiedelt und gibt für die erfolgreiche Ausführung von CDM-Projekten die entsprechenden Gutschriften aus, so genannte Certified Emission Reductions (CER).

Auch Unternehmen können sich an CDM-Projekten beteiligen. CDM-Projekte zielen neben der Treibhausgasminderung zudem auf eine nachhaltige Entwicklung in den Gastgeberländern. Als Gastgeberländer von CDM-Projekten kommen nur Länder in Frage, die nicht als Industriestaaten in Annex B des Kyoto-Protokolls genannt sind (sog. Non-Annex I-Staaten). Ab 2013 wird der Kreis der Gastgeberländer de facto weiter eingeschränkt, da im EU Emissionshandel dann nur noch CERs aus den am wenigsten entwickelten Ländern (LDCs) zugelassen werden.

Diese Seiten informieren über die Themen Regelwerk des CDM, Projektentwicklung und Besonderheiten, Gastgeberländer, CDM ab 2013 sowie existierende Förder- und Finanzierungsmaßnahmen und verschaffen Projektentwicklern und CDM-Interessierten somit einen Überblick zu Chancen und Herausforderungen im Rahmen des CDM.

Die Mitarbeiter der DEHSt stehen telefonisch unter 030 8903 5050 oder per E-Mail (German.dna.dfp@dehst.de) bei der Beantwortung von Fragen zum CDM zur Verfügung.  

Stand: 05.11.2013

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