Deutsche Emissionshandelsstelle

Die DEHSt kennenlernen

Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt ist die zuständige nationale Behörde zur Umsetzung der marktwirtschaftlichen Klimaschutzinstrumente des Kyoto-Protokolls.

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Unsere Ziele

Unser Ziel ist es, den Emissionshandel zum ökologischen und ökonomischen Erfolg zu führen. Dazu arbeiten wir eng mit den Unternehmen zusammen, deren Anlagen oder Luftfahrzeuge dem EU-Emissionshandel unterliegen, und unterstützen die Arbeit der Sachverständigen Stellen. Darüber hinaus sind wir Kontaktstelle für das Bundesumweltministerium, die Bundesländer und die zuständigen Landes-Immissionsschutzbehörden. National und international wirken wir an der Weiterentwicklung des Emissionshandels und der weiteren Integration der projektbasierten Mechanismen (Joint ImplementationJI und Clean Development MechanismCDM) des Kyoto-Protokolls mit.

Die DEHSt ist zudem als „Designated National Authority“ (DNA) bei CDM-Projekten und als „Designated Focal Point“ (DFP) bei JI-Projekten für die Zustimmung der jeweiligen Klimaschutzprojekte zuständig.

Wir arbeiten vorwiegend elektronisch mit unseren Partnern zusammen. Das betrifft die Antragstellung und Zuteilung der Zertifikate ebenso wie das Kontomanagement im Register und die jährliche Emissionsberichterstattung. Beim eGovernment-Wettbewerb für Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen wurden wir 2006 als „Beste virtuelle Organisation“ ausgezeichnet.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dem Leitbild des Umweltbundesamtes verpflichtet.

01.12.2016

Willkommen

Wenn Sie zu uns kommen möchten:

Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt

Bismarckplatz 1
14193 Berlin

Anfahrtsskizze zum Umweltbundesamt


Oder schreiben Sie uns:

Umweltbundesamt
Deutsche Emissionshandelsstelle

Postfach 330022
14191 Berlin

emissionshandel@dehst.de

Kontakt

Aufgaben und Organigramm

Aufgaben

  • Zuteilung von Emissionsberechtigungen
  • Steuerung der Versteigerung von Emissionsberechtigungen in Deutschland
  • Überwachung der jährlichen Emissionsberichterstattung und Abgabe der erforderlichen Emissionsberechtigungen
  • Kontomanagement für alle Konten im deutschen Teil des EU-Emissionshandelsregisters (Unionsregister)
  • Unterstützung und Überwachung der unabhängigen Prüfstellen bei der Verifizierung von Emissionsdaten
  • Unterstützung des Bundesumweltministeriums und der EU-Kommission bei der Analyse und Weiterentwicklung des EU-Emissionshandels
  • Genehmigung und Überwachung von Klimaschutzprojekten nach dem Kyoto-Protokoll
  • Erfüllung von nationalen und internationalen Berichtspflichten
  • Internationale Zusammenarbeit mit anderen Institutionen zum Aufbau nationaler und regionaler Emissionshandelssysteme
  • Zahlung von Beihilfe für stromintensive Unternehmen zur Kompensation indirekter CO2-Kosten (Strompreiskompensation)
  • Bußgeldbehörde für die nationale Durchsetzung der MRV-Seeverkehrsverordnung

02.08.2017

Organigramm

23.11.2016

Die DEHSt in Zahlen

Stand: November 2014

10 Jahre Europäischer Emissionshandel

Zehn Jahre Emissionshandel waren Grund für die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt), am Freitag, 26.06.2015 das Klimaschutzinstrument auf den Prüfstand zu nehmen. Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten im UBA-Berlin (Grunewald) auf einem hochrangig besetzten Podium über die Wirkung und die Zukunft des Emissionshandels in Deutschland und der Welt.

Die Präsidentin des Umweltbundesamts Maria Krautzberger begrüßte, zeichnete einen historischen Abriss der Entstehung der DEHSt und lobte die Arbeit und das Engagement der „damaligen Pioniere“. Sie bezeichnete den Emissionshandel als „das richtige Mittel für einen wirksamen Klimaschutz“.

Dies bestätigte Staatssekretär im Bundesumweltministerium Jochen Flasbarth in seiner Keynote und unterstrich vor allem die Entwicklungen vor der Klimakonferenz COP 21, die Ende des Jahres in Paris stattfand. Mit dem vorgeschlagenen Klimaschutzbeitrag des Bundeswirtschaftsministeriums und die verbundenen notwendigen Umstrukturierungen des Energiesystems spannte er den Bogen zu den aktuellen Entwicklungen im Emissionshandel und damit zur anschließenden Podiumsdiskussion.

Moderatorin Julie Steinen debattierte mit dem Präsidenten der Wirtschaftsvereinigung Stahl Hans Jürgen Kerkhoff, dem Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium Franzjosef Schafhausen, der Abteilungsleiterin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Prof. Dr. Claudia Kemfert und der Politikredakteurin beim Tagesspiegel Dagmar Dehmer über die Zweckmäßigkeit, den Erfolg und die Zukunft des Europäischen Emissionshandels. Verlief die Diskussion wie erwartet sehr anregend und kontrovers, waren sich alle Teilnehmer letztendlich in einem einig: Jeder kann einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem wir alle bewusst, nachhaltig und umweltfreundlich unseren Alltag gestalten.

Persönlicher wurde es anschließend, als Dr. Hans-Jürgen Nantke nach 31 Jahren im UBA und mehr als zehn Jahren als Fachbereichsleiter der DEHSt seinen Abschied verkündete. Nicht nur seine Kolleginnen und Kollegen, sondern auch ehemalige Wegbegleiter fanden viele anerkennende Worte.

01.12.2016

Fotos der Jubiläumsveranstaltung

10 Jahre Europäischer Emissionshandel

Impressionen der Feier, die am 26.06.2015 im Dienstgebäude Berlin-Bismarckplatz statt fand

Prof. Dr. Andreas Troge und Dr. Hans-Jürgen Nantke

Bild/Video 1 von 21

Prof. Dr. Andreas Troge und Dr. Hans-Jürgen Nantke Dr. Hans-Jürgen Nantke (rechts) begrüßt den ehemaligen Präsidenten des Umweltbundesamtes Prof. Dr. Andreas Troge

Keynote

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