Monitoring 2008-2012

Allgemeine Informationen zum Monitoring

Die Überwachung und Ermittlung der CO2-Emissionen sowie die jährliche Emissionsberichterstattung sind wichtige Bausteine des Emissionshandelssystems. Die ermittelten CO2-Emissionen einer emissionshandelspflichtigen Anlage für das abgelaufene Kalenderjahr sind die Grundlage für die „Abrechnung“, d. h. die Abgabe der Emissionsberechtigungen für das betreffende Jahr.

Betreiber emissionshandelspflichtiger Anlagen müssen laut Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz (TEHG) ihre CO2-Emissionen entsprechend den Monitoring Leitlinien der EU-Kommission ermitteln und berichten, soweit das TEHG oder andere Rechtsvorschriften keine abweichenden Regelungen treffen.

Die Methode zur Überwachung der CO2-Emissionen muss in einem anlagenspezifischen Monitoringkonzept beschrieben werden, das vor Beginn des Überwachungszeitraums erstellt und genehmigt werden muss. Es konkretisiert, wie die Anforderungen der Monitoring Leitlinien für die jeweilige Anlage umgesetzt werden. Der Anlagenbetreiber hat die Emissionen seiner Anlage auf dieser Basis zu ermitteln und jährlich einen Emissionsbericht zu erstellen. Als Teil des von einer sachverständigen Stelle verifizierten Emissionsberichts wird das Monitoringkonzept an die zuständige Landesbehörde übermittelt.

Stand: 10.08.2011

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